Der Spezialist für Kreuzfahrten
Kreuzfahrten

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Kreuzfahrten

Kreuzfahrten haben auch in Deutschland den Durchbruch längst geschafft. Mit 1,6 Millionen Hochseegästen und 400.000 Flusskreuzfahrern im Jahr ist Deutschland die Kreuzfahrtnation Nummer drei weltweit nach den USA und Großbritannien. Und das Angebot wächst weiter. Jedes Jahr laufen neue Kreuzfahrtschiffe vom Stapel laufen, darunter 2015 die AIDAprima, die Mein Schiff 4 und die Anthem of the Seas. Auch das tragische Unglück der Costa Concordia konnte den Erfolg der Kreuzfahrt bisher nicht bremsen. Die Reedereien haben auch im Unglücksjahr 2012 ihre Ziele erreicht.

Die aktuellen Trends: Das Traumschiff von einst wird zum schwimmenden Resort mit vielfältigen Themenwelten. Es wird Kabinen im Barbie-Look geben und Wasserrutschen, auf denen der Gast in rasantem Tempo seinen Urlaub genießen kann. Interessant, besonders für Familien mit Kindern: es gibt immer mehr AII-Inclusive-Reisen. Bier, Wein und sogar Landausflüge sind dabei im Preis eingeschlossen. Und die Preise sinken! Discounts, Upgrades und „Bordguthaben" sind angesagt. Die Fachzeitschrift Touristik aktuell stellte dazu fest: „Die Kreuzfahrtpreise liegen deutlich unter dem Niveau der Vorjahre."

MSC Kreuzfahrtschiffe in Palma de Mallorca

Entweder man hat nach dem ersten Mal die Nase voll oder man wird süchtig", lacht Peter Müller. Der ehemalige Lehrer ist als Rentner schwer abhängig geworden. Seit 2007 sticht Laumann mit seiner Frau Rosa im Frühjahr und im Herbst in See. Karibik, Mittelmeer, Ostsee - die zwei haben schon viele Wellen gekreuzt. In wenigen Wochen sind die Kölner auf dem Südchinesischen Meer. Es wird ihre 16. Seereise und sicher nicht die letzte. „Wir lieben das Bordleben. Freestyle Cruising ist angesagt", weiß Vielfahrer Müller. Smoking und Abendkleid sind passe. Am Büfett bedient man sich. Und da es keine Sitzordnung gibt, kommen Passagiere schnell untereinander in Kontakt. Noch lieber jedoch ist den Müllers der Service im Restaurant an Bord des neuen TUI-„Dampfers" Mein Schiff 3. Mehr Meer geht nicht, sind sie überzeugt.

Doch auch jenseits des üblichen Bordprogramms erleben Kreuzfahrer Erstaunliches. Vor Panama geriet das Ehepaar in einen Sturm. Der Kapitän warnte über die Bordsprechanlage, dass in der Nacht der Klabautermann anklopfen würde. Das Wasser aus dem Pool wurde aus Sicherheitsgründen abgelassen. Zehn Meter hohe Wellen ließen das Schiff auf dem Karibischen Meer tanzen wie eine Gummiente in der Badewanne. „Wir hatten freie Platzwahl im Restaurant", berichten die seefesten Rheinländer augenzwinkernd.

Kreuzfahrer sind - vorausgesetzt das Angebot stimmt – ein treues Publikum. Wiederholt Nordkap auf einem bestimmten Schiff und zurück zu fahren, ist für viele höchstes, weil kalkulierbares Urlaubsglück. Ungewöhnlich wird es, wenn auch die Route über Jahre dieselbe ist. Zum Club der altgedienten Seebären zählt Hans Wolters, der 1986 seine erste Reise auf der norwegischen Hurtigruten buchte und seitdem 20-mal von Bergen nach Kirkenes und zurück geschippert ist. Das ist rekordverdächtig, zumal der Ex-Finanzbeamte ausschließlich in den dunklen Wintermonaten unterwegs ist. „Du spinnst, du siehst doch gar nichts", kommentieren Freunde Wolters Leidenschaft. Doch der weiß: „Wenn ich an Deck stehe und Nordlichter sehe, fühle ich mich wie neu geboren."

MSC Kreuzfahrtschiff auf See

Kein Risiko, kein Stress, kein Wellengang - wenn es um den Urlaub geht, setzt der Opern- und Operettensänger Gernot Bernsmann auf Nummer sicher. Einer spontanen Eingebung folgend, betrat er 2009 ein Reisebüro in Senden bei Münster und buchte für seine Frau Doris und sich die erste Donaukreuzfahrt. Seitdem hat das Kreuzfahrtvirus die Bernsmanns voll im Griff, denn nicht nur das Meer, auch der Fluss kann süchtig machen.

„Zwei Wochen nach der Donautour traten wir unsere zweite Flussreise an. Es ging über die Rhone ans Mittelmeer", schwärmt Bernsmann, der bis heute noch acht weitere Flusskreuzfahrten, immer auf einem Schiff der A-Rosa Flotte, angetreten hat. Oft sind die Schiffe nachts unterwegs. So wacht der Passagier jeden Morgen an einem anderen Ort auf. Das Schiff bringt - wenn möglich - die Gäste ins Zentrum der Städte, auch wenn dort die Liegeplätze immer knapper und teuerer werden. Mitunter halten auch geruhsame Flusskreuzfahrten Überraschungen bereit. Beispielsweise pedantische ungarische Zöllner. Vier Stunden dauerte die Passkontrolle. Doch die Bernsmanns kann das nicht schrecken: Die nächsten Kreuzfahrten kommen bestimmt. Angebote gibt es bei den Spezialisten vom Reisebüro Seereiseplanung.